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BodyTalk Focussing

  • Eine BodyTalk Balance benutzt einen Muskeltest um mit der Körperweisheit zu kommunizieren
  • BodyTalk Focussing benutzt das Fokussieren der Aufmerksamkeit auf Körperempfindungen um mit der Körperweisheit zu kommunizieren.

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BodyTalk Focussing wende ich sehr oft in meinen Beratungen an, um Antworten auf verschiedene Lebensthemen zu bekommen. BodyTalk Focussing flechtet sich bei den Körper Innenreisen zum Erforschen von gynäkologischen Situationen ein. Es ist auch ein Bestandteil des energetischen Faceliftings um den Inhalt von Alterungszeichen zu erforschen. Der Ablauf ist sehr einfach und sehr befreiend zugleich. Das Einzige was es braucht ist eine offene Haltung.

 

Ablauf von BodyTalk Focussing

1. den Fokus öffnen - einen Raum schaffen 

Erst bitte ich dich, einmal ganz ruhig zu sein. Entspanne dich einen Moment. Nun achte auf dein Inneres, auf deinen Körper, vielleicht auf deinen Hals, die Brust oder deine Magen- oder Darmgegend. Achte darauf, was dort vor sich geht, wenn du fragst: „Wie steht es mit meinem Leben? Was ist im Moment für mich das Wichtigste? oder was verlangt gerade nach meiner Aufmerksamkeit". Du kannst auch an dein  „bekanntesThema“ denken und beobachten wo im Körper sich eine Empfindung aufbaut oder du bewusst beginnst eine wahrzunehmen. Eine Empfindung kann alles sein wie etwa ein Schmerz, eine Anspannung, ein Druck, eine Leere, eine Stauung, ein Völlegefühl, eine Bewegungsbehinderung, ein blockiertes Gefühl, eine Emotion, ein energetisches Fahren eines Gefühls, ein Ziehen, ein Drang, ein Zucken oder Jucken, ein Brennen usw. Du könntest auch mit einem Körpersymptom starten wie zb eine Warze, ein Pickel, ein Schmerzpunkt, eine Haarausfallstelle oder ein Organ usw. indem du deine Aufmerksamkeit darauf fokussierst bis sich eine Empfindung einstellt
 
Horche auf deinen Körper und fokussiere deine Aufmerksamkeit in den Körper hinein um die Empfindung zu lokalisieren. Wenn etwas auftaucht, dringe nicht hinein. Trete einen Schritt zurück, sage: „Ja, das ist da. Ich kann es hier fühlen." Lege die Hand darauf, denn es hilft dir den Fokus zu behalten. Lasse einen Raum offen zwischen dem Gefühl und dir. Öffne deinen Focus, indem du dich innerlich nach hinten lehnst und die Empfindung von Aussen beobachten kannst ohne in die Empfindung hineingezogen zu werden oder darüber nachdenken zu wollen.


2. die wahrgenommene Empfindung begrüssen 
Wenn du gefragt hast: "was fühl ich gerade", sei sicher dass nicht der Kopf eine schnelle Antwort gibt. Dein Körper gibt "eine langsame" Antwort. Die Empfindung entwickelt sich aus dem Körper heraus, meistens - von unten, nicht aus der Höhe des Kopfes. Wenn Gedanken da sind, die eine Anspannung verursachen, dann kann im Kopf die Empfindung sein. Gib dieser Kopfempfindung Raum, indem du den Fokus öffnest und aus den Gedanken austrittst und die  Empfindung im Schädel beginnst zu beobachten. Die Kopfempfindung mit einem offenen Fokus von Aussen zu sehen, ist nicht dasselbe wie mit den Gedanken indentifiziert zu bleiben und sie zu denken. Dies kann eine Weile dauern, vielleicht 10 Sekunden, vielleicht eine Minute, vielleicht sogar 3 Minuten. Wenn die Empfindung da ist und du die Hand darauf legen kannst und sorgfältig weiter darauf fokussiert bleibst ohne dass sie verschwindet oder dich hineinzieht – dann begrüsse sie: "Ja, da bist du, ich sehe dich, ich anerkenne dich, ich begrüsse dich".

Wenn mehrere Empfindungen auftauchen und deinen Fokus verzerren, spüre nach, ob du die Teile als Ganzes wahrnehmen kannst. Eine andere Variante ist deine Aufmerksamkeit der stärksten Empfindung zu widmen. Manchmal verschwinden mit einem Übungsdurchgang auch andere Nebenempfindungen, weil sie zum gleichen Thema gehören. Achte vielleicht auf die Stelle, an der du gewöhnlich Gefühle empfindest - fokussiere dich nur darauf ohne den ganzen Körper "abzusuchen". Lass für eine Weile die Gesamtheit des Gefühls, was es in dir auslöst, auf dich wirken.
Wenn das komplexe Gefühl, das nicht als Gedanke sondern als Wahrnehmung im Körper da ist, gehe zum nächsten Schritt.                   


3. Finden einer stimmigen Bezeichnung 
rosa_Rose.jpgWelcher Art ist diese unklare Empfindung? Öffne nun deinen Fokus noch mehr indem du das Energiefeld von ca. 20 – 50cm um deinen Körper herum wahrnimmst. Die Empfindung strahlt ein Energiefeld aus, das Auskunft geben wird. Der Körper spricht zu dir. Lasse ein Wort, einen Satz, ein Bild aus diesem Energiefeld entstehen. Du fragst was ist das? Gibt’s aber keine Antwort sondern wartest und fokussierst dich auf das Energiefeld ohne die zentrale Empfindung, welche das Energiefeld ausstrahlt zu verlieren. Es kann ein Eigenschaftswort sein wie „eng, schmutzig, angsteinflössend, blockiert, schwer, nervös," ein Satz (Glaubenssatz) oder ein Bild. Bleibe in Berührung mit der Emfpindung und deren Energie, bis Worte oder Bilder kommen, die genau dazu passen. Sage: "es fühlt sich an wie..........."

 

4. Vergleich der Bezeichnung mit der Empfindung
Gehe nun beim nächsten Schritt mit deiner Aufmerksamkeit  hin und her zwischen der "Empfindung" und der "Bezeichnung" (oder Satz oder Bild). Prüfe, wie gut beide zusammenpassen. Achte darauf, ob ein kleines körperliches Signal dir bestätigt, dass du das richtige Wort oder Bild gefunden hast.

Um das herauszufinden, musst du sowohl die Empfindung als auch die Bezeichnung vergegenwärtigen - mit deiner Aufmerksamkeit ganz dabei sein. Wenn es nicht ganz passt, sage: "nein, es fühlt sich eher an wie................"

Wenn sich die Körperempfindung in diesem Körpergespräch "BodyTalk Prozess"  verändert (und das kann gut sein), muss sich auch das Wort oder das Bild verändern, bis es genau die Eigenschaft der gefühlten Körperempfindung trifft.

                                

5. Body talks to you, die Antwort empfangen

Nun frage: „Woran liegt es, dass diese Empfindung mir dieses bestimmte Gefühl hervorruft?" oder frage: "Was liegt darunter oder dahinter?" (unter dem soeben Bezeichneten). Was ist ursächlich für dieses Thema? Wie kreiere ich das?  

Achte dabei darauf, dass du mit der Körperempfindung in Verbindung bleibst - sie immer im Körper spürst (und nicht in der Erinnerung im Kopf). Jede Emotion hat eine Lokalisation im Körper. Falls du plötzlich nichts mehr spürst kann es sein, dass du eine Strategie des Verdrängens aus Gewohnheit hast, weil du glaubst es sei zu schmerzhaft Gefühle einfach zu fühlen was sie sind. In diesem Fall öffne deinen Focus zu einem panoramischen Wahrnhemen auch um deinen Körper herum und deine Hautoberfläche. Wenn du ganz still hinfühlst wirst du ihregenwo, irgendwas spüren. Wenn die Empfindung da ist, lege deine Hände dorthin. Wenn du abgeschweift bist, oder der Kopf Antworten hervorbringt, gehe mit deiner Aufmerksamkeit einfach wieder dorthin wo deine Hände liegen. Dann spürst du sie gleich wieder. Frage einfach wieder: „Was ist in diesem Gefühl?" und gib keine Antwort. Lass die Antwort wieder aus dem Körper aufsteigen. Während du so verweilst und eine gefühlsmässige Antwort erhälst, machst du mit dieser Antwort nichts weiteres, als bei ihr zu verweilen. Es kann gut sein, dass es etwas Bekanntes ist, oder etwas was du gedacht hast, dass es kein Thema mehr sei.

Wende deine Aufmerksamkeit falls nötig immer wieder deinem Körper zu und der Wahrnehmung, die um den Körper herum entsteht. Suche erneut das Gefühl der Empfindung. Das dauert vielleicht bis zu 5 Minuten. Es wird etwas Wunderbares passieren - eine erlösende Gefühlsanhebung. Es ist eine körperliche Erleichterung und Entspannung. Im Englischen sagt man dem "Shift" eine Bewegung, eine Anhebung.

 

6. die Antwort beschützen – Transformation erfahren
weisse_Rose.jpgEmpfange alles, was mit einer Erleichterung kommt, in einer entgegenkommenden Haltung. Lasse es eine Weile auf dich wirken, selbst dann, wenn es nur eine leichte Entspannung war. Dies ist ein wichtiger Moment, der schnell wegrutscht, wenn du nicht "dabei bleibst". Es kann wie eine Einsicht sein, die der Verstand registriert. Da diese Einsicht aber ungewohnt und überraschend ist kann sie schnell wegkippen. Wir verdrängen gerne. Du beschützt die Einsicht, indem du nicht darauf antwortest oder dir Gedanken darüber machst, keine "warum wohl's" oder "was soll ich jetzt damit anfangen".
In diesem Moment löst sich in dir etwas auf, von was du nachher befreit bist - einfach weil du im Fühlen verbleibst im Fühlen von der Bewegung oder Welle, die sich durch deinen Körper wälzt. Es ist wichtig diese Gefühle genau so zuzulassen wie sie sich zeigen, denn dann lösen sie sich auf. Was auch immer da ist, es handelt sich nur um eine einzelne Erlösung (Transformation) unter mehreren, die noch eintreffen werden wenn du diesen Übungsdurchgang wiederholst


Eigene Erfahrungen machen                                                   

Wenn du beim Lesen dieser Instruktionen irgendwo eine kleine Weile damit verbracht hast, in deinen Körper hineinzuhorchen, und auf ein unklares Gefühl gestossen bist, dann war das BodyTalk (Körpergespräch) mit deinem Fokus der Aufmerksamkeit.

 

Du kannst nach einem Durchgang mit derselben Ausgangslage wieder beginnen und dein Thema wieder eine Schicht weiter entladen. Selbst wenn du die genau gleiche Ausgangslage nimmst wird der nächste Rundgang anders ausfallen, und du bekommst vom Körper andere Antworten. Integrierte (negative) Empfindungen gehen in Vergessenheit und lassen dich in Zukunft in Ruhe. Es ist aber nicht dieselbe Vergessenheit wie wenn wir Verdrängen, sondern weil es sich auflöst. 

Du könntest auch mit dem was nach dem ersten Rundgang jetzt da ist, die neue Tour beginnen – fokussiere deine Aufmerksamkeit auf die aktuelle Körperempfindung, schaffe Raum, begrüsse sie usw. Der Körper mit seinen Empfindungen ist ein direktes Tor zu jenen unbewussten Erinnerungen und Überzeugungen die uns Schwierigkeiten  bereiten. Es geht darum die Ladung durch das Fühlen und Fokussieren und dabei bleiben zu entladen, dass wir frei davon werden. BodyTalk Focussing ist ein spiritueller Prozess der den Verstand galant umgeht, das Denken transformiert und uns über die Körperempfindungen  direkt ins Zentrum der Antworten. Der Körper weiss alles über dich und erzählt es dir gerne wenn du Raum gibst.

Kundenfeedback

Liebe Helen 

Vielen Dank für diese Info, das ist in der Tat sehr interessant! 

Mit dem Body Talk Focussing habe ich gestern und heute noch weitergemacht

und es fühlt sich eigentlich gut an. Nur habe ich an der Stelle, wo die Frage kommt,

was liegt darunter oder dahinter, eher Mühe eine Antwort aufsteigen zu lassen…

Aber das braucht vielleicht einfach noch ein bisschen Übung?

Ich bleibe auf jeden Fall dran.

Vielen Dank auch nochmals für deine Unterstützung.

Liebe Grüsse Patricia

 

Guten Morgen Patricia

Das Kommen lassen der Antwort ist für den Verstand unbrauchbar. Er will immer denken und doch weiss er fast nichts. Vielleicht hilft es dir, einfach im Fühlen zu bleiben und was auch immer da ist, das ist es.

Meistens ist es etwas was man nicht denken würde, zb

  • Ich muss es jetzt herausfinden
  • Mattscheibe
  • Ein Druckgefühl um den Kopf oder sonst wo
  • Eine Leere
  • Eine Verwirrung.
  • Eine Einsicht, die man eigentlich nicht von sich erwarten würde
  • Ein Ereignis, auf das man Aufmerksamkeit fixiert hat um es zu vergessen
  • Etwas was man tat, und man will seinen Fehler nicht zugestehen

 

Ich bin sicher, du wirst mit Üben Sicherheit bekommen. Es ist ein Weg der Intuition, das Feld wahrnehmen.

Wenn du anstehst, frage dich, was fühle ich genau, was passiert gerade? Das ist es dann auch. Es ist immer im Hier und Jetzt. Vielleicht heisst die Kreation auch „ich stehe an“ und wenn du dein Leben oder deine Lebenssituation anschaust, kannst du erkennen, ja genau, das erlebe ich gerade, oder schon mein ganzes Leben. Das ist es wohl was es ist.

Du wirst es als etwas erkennen, was du zwar weisst, aber nicht gedacht hat, dass das für dein Thema so ursächlich ist.

Oder etwas was dich überrascht, oder als etwas was dir so vertraut ist, dass du damit lebst. Gerade Selbstsabotage sieht nicht wo man sich selber aufhängt.

 Ich persönlich arbeite mit solchen Erkenntnissen oft tagelang, indem ich es zulasse, bewusst durchfühle, wahrnehme wie ich das im Körper und um mich herum kreiere oder die Dichte kreiert habe. Oft geschehen, dann auch gerade jene Vorfälle, die zu dieser Kreation gehören, die ich mit dieser Überzeugung mir kreiere. Dann lasse ich es einfach zu, bleibe demütig und unterlasse den Widerstand, und bleibe aber gewahr und verbinde mich wieder mit meinem Ziel. Diese Dinge kommen ja hoch, weil du ein Ziel hast. Es muss ausgeräumt werden. Ich gehe nicht ins Opfer. Ich bleibe bewusst, dass es meine Kreation ist und nicht vom Aussen kommt. Ich projeziere es nach draussen und es kommt über die Welt zu mir zurück. Ich unterlasse das Kritisieren. Manchmal sind solche Kreationen richtig dicht und es braucht viel Fokussierkraft dran zu bleiben. Mit der Aufmerksamkeit kann man so selbst physische Dinge und Umstände aufdröseln um sie dann auflösen zu können. Wiederholte Aufmerksamkeit gekoppelt mit Emotionen kreiert die physische Welt. Fühlen, als das was es ist, löst es wieder auf und macht frei für Neues.

 

Ein paar Tage später spüre ich dann, dass es mich losgelassen hat. Ich spüre meinen Körper besser und auch Energien um den Körper – die Aura. Ich bin zufrieden und spüre Liebe im Herzen. Danach wieder das Ziel verfolgen – es wird sich dann vieles ganz leicht fügen.

Du kannst auch mit dem, was als Antwort kommt einen neuen Durchgang machen. Wo spüre ich das im Körper……usw.  Mindestens so lange bis du den Shift hast.

Ich wünsche dir einen wundervollen Tag

Bis bald wieder, Helen

swebflex © 2008