Womangrace

Sorry, ich bin zu alt

die Falle der Ausfluchtitis

Selbstverantwortung und Gesundheit vor und in den Wechseljahren

Frauen, die sich mit dem Wandel in der Mitte des Lebens auseinander setzen, lösen spätestens jetzt Symptombekämpfungsmedizin mit selbst-aktiver Gesundheitsvorsorge ab. Sie strecken ihre Fühler nach komplementäre Behandlungsformen, Wellness-Anwendungen von begabten Händen oder in Form von Homespa mit gesundheitsförderndem Charakter aus. Das Bedürfnis der Frauen durch individuelles “Gesundheits-Management“ zufriedener zu leben und eine Work-Life-Balance aufzubauen, wird für sie immer wichtiger.

Aus Patientinnen oder (gynäkologischen) „Vorpatientinnen“ werden Kundinnen und gesundheitsbewusste Konsumentinnen im Lifestyle-Bereich. Ihr Sinn für Lebensqualität, Gesundheitsorientierung und Genuss räumt mit althergebrachten Empfehlungen über schulmedizinische Ansichten auf. Immer mehr Frauen nutzen  gynäkologische Wellness und übernehmen mehr Selbstverantwortung für ihre typisch weiblichen Bedürfnisse. Wellness ist jener Wirtschaftszweig der nebst Informatik und erneuerbare Energien zurzeit am meisten wächst, nicht zuletzt dadurch dass wir heute sehr guten Zugang zu Topinformationen haben.

Verjüngen statt altern

Die ”Generation 50 plus“ stellt sich auf alles andere, bloss nicht auf ”Ruhestand“ ein. Die Best-Agers konsumieren gern, sind mobil, vielseitig interessiert und ausgesprochen aktiv in ihrem Freizeitleben. Schon die Generation 40 plus hält sich körperlich und geistig fit. Sie interessieren sich überdurchschnittlich für ihr persönliches Wohlbefinden, und sind bereit kräftig in ihren Körper zu investieren, damit sie in ihren 50ern nicht in die überlieferte Alterungsfalle treten. Vor allem Frauen sind  vom Thema "schön altern" äusserst angetan. Diesem  Trend wird ein flexibler, persönlicher „Womangrace PLAN 40" gerecht“.

LOHAS = Lifestyle of Health and Sustainability

Dies ist die Definition der "neuen Grünen" eines Lifestyles mit dem Streben nach Gesundheit, Lebensgenuss mit Nachhaltigkeit. Werte wie Qualität statt Discount; Authentizität statt Spassgesellschaft; Spiritualität statt Glauben; Networking statt Konkurrenz; Partizipation statt Repräsentation; Werte statt Ironie; ganzheitlicher Genuss statt Konsumverweigerung; selber entscheiden statt Ideologien.


Frauen kreieren neuen Männer

Die junge Frauengeneration ist deutlich besser ausgebildet als die gleichaltrigen Männer. Keine Generation von Frauen war bisher so hoch qualifiziert, engagiert und ambitioniert. Die zunehmende Unabhängigkeit stärkt das Selbstbewusstsein der Frauen: sie stellen heute neue Ansprüche an Männer. Das führt dazu, dass sich auch das Rollenverhalten der Männer nachhaltig verändert. Inzwischen ist der Trend zum ”neuen Man“ eine zentrale Folge dieser ”Feminisierung“ der Gesellschaft.

Es wird die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Beruf und Freizeitaktivitäten oder Beruf mit Nebenberuf / Selbstständigkeit verstärkt eingefordert – vor allem von Frauen. Die Arbeit rückt auch näher an die Sphäre der Selbstverwirklichung. Der Job ist zwar genauso unsicher wie die Ehe, er macht mitunter aber mehr Spass. 


Deine Zukunft - ein selfmade Produkt

Viele Menschen verwirklichen in ihrem Leben mehrere Berufe und Karrieren. Der Megatrend geht in „sich weiterbilden“ auf den Sektoren Entspannung und Körperbewusstsein, Lifestyle-Veränderung, Selbstverwirklichung, sein Business und Arbeitsplatz energetisieren/balancieren, magnetisches Marketing, Bewusstsein-Entwicklung, Spiritualität und Genussfähigkeit. Alles weibliche Attribute!

Dies bietet viele neue Business-Chancen für innovative Geschäftsmodelle.

Frauen im mittleren Alter, aber auch Männer, die sich den weiblichen Werten öffnen, werden ihre wertvolle Lebenserfahrung in zeitgerechten Dienstleistungen umsetzen können. Wöchentlich werden neue Berufe „erfunden“ und neuartige Business-Modelle gestartet, denn es war noch nie so einfach wie heute.

Zeitreise 2030

Frauen mittleren Alters fragen sich, ob sie ihren Traumberuf je ausüben können. Sie fragen sich was ist meine Berufung? Wie finde ich das Passende für mich? Kann ich alles tun? Auch als Vierzigjährige? Die Zukunft ist das Einzige was wir noch erleben können, nicht die Vergangenheit. Auf einer Zeitreise 2030 lassen sich die Tendenzen schon klar erkennen. Ein zentraler Wert ist: Hilft das, was ich anbiete der Weiterentwicklung der Menschheit in Richtung Frieden und Harmonie?

sorry, ich bin zu alt

oder was ist derr wahre Grund für jahrelange "Wechsel" Beschwerden?

Viele Frauen geraten so ab 43 in eine Krise. Anstatt sich ihrer Weisheit und Lebenserfahrung zu erfreuen und mit diesem Potential Neues anzugehen, schleichen sich verschiedenste Gefühle ein, die wie Blockaden wirken. Diese Krise nennt man „Ausfluchtitis“, genau gesagt „Alters-Ausfluchtitis“. Alters-Ausfluchtitis, die Versagenskrankheit des nicht richtigen Alters, tritt in zwei leicht erkennbaren Formen auf. Häufig heisst es: „Ich bin zu alt“. Aber man hört auch manchmal „ich bin nicht genug ausgebildet“. Bestimmt bist du schon Menschen begegnet, die ihre mittelmässigen Leistungen etwa so entschuldigen: „Ich bin einfach zu alt um hier einzusteigen – sie suchen Jüngere“ oder auch „Ich bin zu alt und zu wenig kompetent um diese Verantwortung zu übernehmen“.

Verantwortung abwehren macht alt und oft krank

Es ist erstaunlich, wie viele Menschen das Gefühl haben, dass gerade ihr Alter sie daran hindert, bestimmte Vorstellungen zu verwirklichen. Das ist ein Unglück, denn die Altersausflucht verschliesst Tausenden von Menschen die Tür zu echten Chancen: Weil sie glauben, nicht das richtige Alter zu haben, versuchen sie erst gar nicht, Chancen wahrzunehmen. Leiden ist leichter als Handeln. Alters-Ausfluchtitis verbreitet sich oft auf unmerkliche Weise und hat mehr mit Glauben zu tun, als mit Umständen. Gerade für Frauen, die oft im mittleren Alter vor existenzielle Herausforderungen gestellt werden, kann diese mentale Krankheit ihr ganzes Leben vergiften.

Bescheiden statt Entscheiden

leiden sie leise, aber hartnäckig und ausdauernd vor sich hin. Sie bauen ein in sich völlig schlüssiges Argumentationsgebäude auf, um Verantwortung abzuwehren und Veränderungsvorschläge als nicht praktikabel abzulehnen, um die für sie selbst nachteilige Situation weiter aufrecht zu erhalten. Warum? Eine wichtige Antwort lautet: Leiden ist leichter als Handeln. Wenn solchen Selbst Sabotage-Mechanismen mit geeigneten Bewusstseins Trainings auf den Grund gegangen wird, kommen immer alter Hass und Hader, Unverziehenes und Opferbewusstsein zu Tage. Obwohl heute ein generelles Nachwuchsproblem zunimmt und die 50 plus Generation mehr denn je mit Handkuss gebraucht wird, gibt es Frauen, die sich nicht für sich und ihren Wert entscheiden.

Angst hypnotisiert

Doch Handeln ist immer mit Unsicherheit und Angst vor dem Unbekannten verbunden. Nichts hypnotisiert die Menschen mehr als die eigene Angst. Wenn ich etwas verändere, kommt es wirklich besser? Wenn ich etwas Neues wage, besteht die 50% Chance dass ich nicht das bekomme was ich mir wünsche, so bleibe ich lieber da wo ich bin. Wenn ich jedoch nichts riskiere, kann ich zu 100% sicher sein dass ich nicht das bekomme, was ich mir wünsche. Unsere grösste Angst ist nicht dass wir machtlos sind, sondern unsere grösste Angst ist das innere Gefühl, dass wir sehr machtvoll sind und wir intuitiv wissen, dass sich unsere Überzeugungen manifestieren.

Die verbreitete Sehnsucht nach Sicherheit hat so viel Selbstzerstörerisches. Doch gerade Frauen in der Mitte des Lebens haben ein Potential an Fähigkeiten rein durch ihre Lebenserfahrung erworben, dass sie durch originelle Berufe und Engagement eine neue Existenz aufbauen können.

Wenn jedoch Frauen nicht ihre Existenz sichern müssen und doch glauben zu alt oder zu wenig ausgebildet zu sein, berauben sie sich ebenfalls ihrer Ausdrucksfreiheit und Kompetenz als Lebenskünstlerinnen. Der Lohn ist Unzufriedenheit und innere Leere und  psychosomatische (Wechsel)-Beschwerden. Ein Universum das vorwärtsgeht toleriert kein Nichtwachstum. Stehenbleiben ist Rückgang.

Wer sich entschliessen kann, besiegt den Schmerz

Frage dich: Wenn du könntest wie du wolltest was würdest du (noch) tun? Das ist die Richtung in die du steuern solltest, auch wenn du deine Komfortzone verlassen musst und du zur Zeit noch nicht weißt wie.

Inspiration

Auf meinem persönlichen Weg habe ich viele Aus- und Weiterbildungen genossen und mache weiter damit. Eine die ich regelmässig seit 2001 besuche sind die Aufbaukurse des Avatar Trainings. Mit Avatar habe ich die tiefsten Blockaden und behindernsten Überzeugungen aufgelöst und mein Wunschleben aufgebaut. Harry Palmer der Entwickler des Avatarkurses sagt: „Jemanden zu inspirieren bedeutet, in ihm eine Sichtweise zu erwecken, die erkennt, dass etwas, das vorher unmöglich erschien, tatsächlich erreicht werden kann.“

Wenn wir in der Mitte des Lebens aus Angst vor Versagen nichts tun, werden wir vermutlich versagen. Der Schmerz ist das schale Gefühl Chancen nicht gepackt zu haben. Wir werden wütend und unzufrieden und vergessen dabei, dass wir selber diese Wahl getroffen haben.

Die Wahl zu treffen nicht zu handeln ist auch eine Entscheidung. Leiden ist nur scheinbar leichter als Handeln. Der Preis ist ein nicht gelebtes Leben. Nicht unser Leiden führt uns weiter, sondern unsere Leidenschaft etwas zu wagen.

Alters-Ausfluchtitis kann geheilt werden

Es gibt ein gutes Serum, das diese Krankheit mit einem Male heilen kann. Die alte Medizin gegen Altersprobleme „Du bist so alt wie du dich fühlst“, scheint paradoxerweise nicht zu wirken, obwohl sie 100% wahr ist. Eine andere Medizin „mit 40 erwacht die Weisheit und mit 50 das Genie“ greift schon etwas mehr. Doch auch dieses Mittel scheint noch nicht die ultimative Durchschlagskraft zu haben, die einer Frau den nötigen Kraft- und Mutkick verpasst ihr Denken umzustellen. Das lähmende Grundgefühl der Alters-Ausfluchtitis ist die Idee: „Wenn ich einen neuen Weg einschlage, muss ich ja ganz von vorne anfangen.“

Hier eine kleine Anekdote

• Wann beginnt das produktive Leben eines Menschen?
• Oh etwa mit Zwanzig, sagte sie
• Gut, und wann endet das produktive Leben eines Menschen?
• Hmm, wenn ein Mensch fit bleibt und seine Arbeit mag, kann er mit Siebzig oder so noch ganz nützlich sein.
• Gut, sage ich: heutzutag sind zwar immer mehr Menschen nach dem Siebzigsten noch sehr produktiv, aber gehen wir einmal davon aus, dass die produktiven Jahre eines Menschen von Zwanzig bis Siebzig reichen. Das sind also fünfzig Jahre oder ein halbes Jahrhundert. Du bist jetzt Vierzig. Wie viele Jahre deines produktiven Lebens hast du also hinter dir?
• Zwanzig.
• Und wie viele hast du vor dir?
• Dreissig.
• Mit anderen Worten du bist also noch nicht mal in der Halbzeit!

Was tun mit Blockaden? Blockaden sind die alten Überzeugungen und Unverzeihten Erlebnisse, die der neuen Ausrichtung in die Quere kommen. Um etwas Neues aufbauen zu können, müssen sie ausgeräumt werden, ansonsten werden sie vermutlich das Neue sabotieren. 

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